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AOL öffnet Instant Messenger für Mitbewerber

Als Auflage zur Fusion von AOL mit Time Warner will der Internetdienst seinen Instant Messenger bald auch für Mitbewerber öffnen. Damit könnten AOL-Nutzer mit Messaging Diensten von Microsofts oder Yahoo kommunizieren.

ap WASHINGTON. Der Online-Dienst AOL will seinen Instant Messenger (AIM) bald für Mitbewerber öffnen. Die Entwicklung des entsprechenden Programms sei fast abgeschlossen, hieß es in einem Bericht von AOL an die US-Bundesbehörde für die Kommunikationsbranche (FCC). Nutzer des AIM können damit künftig mit Freunden kommunizieren, die Messaging-Dienste der Konkurrenz, wie zum Beispiel Microsoft oder Yahoo, nutzen. Dies hatte die FCC im Zuge der Fusion von AOL und Time Warner zur Auflage gemacht.

AOL habe einen Standard gewählt, neue Anwendersoftware entwickelt und Systeme geschaffen, die eine Verständigung der verschiedenen Dienste untereinander erlauben, hieß es weiter. Derzeit laufe eine interne Testphase. Nach eigenen Angaben rechnet AOL damit, noch in diesem Sommer einen Vertrag mit einer führenden Technologiefirma zu schließen und das neue Programm unter realen Bedingungen erproben zu können.

Neuer Messenger anfälliger für Hacker-Angriffe

Der Online-Dienst, der sich einer Vereinheitlichung des Messaging-Standards früher beharrlich widersetzt hatte, räumte ein, die Kompatibilität mit anderen Diensten sei schwieriger, als es scheine. Zum einen sei man auf den öffentlichen Teil des Internets angewiesen, was eine Verlangsamung der Nachrichtenübermittlung zur Folge haben könne. Zum anderen werde das System dadurch anfälliger für Hacker-Angriffe.

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