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Aon-Umfrage: Rückversicherungsbranche hat Fokus auf Preise -Sicherheit Platz 2

In der Rückversicherungsbranche sorgen sich Anbieter und Kunden laut einer Umfrage nun vor allem um die Preise. Dies habe die Sicherheit trotz mehrerer Abstufungen der Kreditwürdigkeit von Rückversicherern auf den zweiten Platz verdrängt, sagte der Chef von AON Re International , Clemens Booth, am Montag in Monte Carlo. "Die Preise fallen insgesamt, aber es gibt keine Anzeichen eines dramatischen Preisrückgangs." In Monte Carlo trifft sich die Rückversicherungsbranche alljährlich im Herbst zum Auftakt der Vertragserneuerungs-Runde.

dpa-afx MONTE CARLO. In der Rückversicherungsbranche sorgen sich Anbieter und Kunden laut einer Umfrage nun vor allem um die Preise. Dies habe die Sicherheit trotz mehrerer Abstufungen der Kreditwürdigkeit von Rückversicherern auf den zweiten Platz verdrängt, sagte der Chef von AON Re International , Clemens Booth, am Montag in Monte Carlo. "Die Preise fallen insgesamt, aber es gibt keine Anzeichen eines dramatischen Preisrückgangs." In Monte Carlo trifft sich die Rückversicherungsbranche alljährlich im Herbst zum Auftakt der Vertragserneuerungs-Runde.

Der weltgrößte Rückversicherungs-Makler hatte im Sommer - also noch vor der Hurrikan-Saison - 50 Rückversicherer und ihre Kunden, die Erstversicherer befragt. In Monte Carlo treffen sich jeden Herbst die Rückversicherer zum Auftakt der Erneuerungsrunde von Verträgen mit ihren Kunden. Das Rating eines Rückversicherers spielt dabei eine wichtige Rolle.

In vielen Geschäftsfeldern schwächten sich die Rückversicherungspreise ab, sagte Booth. 97 % der von Aon Befragten erwarteten allerdings nicht, dass dieser Trend auch im nächsten Jahr anhalte. In den Bereichen Schaden (Property) und Katastrophen dürften die Raten am ehesten sinken. Auch im Luftfahrt-Segment erwarteten die Befragten Rückgänge.

Mehr als zwei Drittel der befragten Versicherer rechnen damit, dass mögliche Reserven-Lücken infolge von Rechtsstreitigkeiten bei manchen Rückversicherern den Abwärtstrend abdämpfen. Insgesamt erwarten 80 %, dass der schwächere Trend jedoch noch mindestens ein Jahr anhalten werde.

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