Appell an Frankreich
Waffenstillstand in Elfenbeinküste in Kraft

Einen Monat nach Beginn der Militärrebellion in der Elfenbeinküste ist am Donnerstag um Mitternacht (Ortszeit) ein Waffenstillstand in Kraft getreten.

HB NAIROBI/ABIDJAN. Nach der Unterzeichnung eines Friedensplans der westafrikanischen Wirtschaftsgemeinschaft Ecowas durch die Rebellen hatte auch Präsident Laurent Gbagbo dem Abkommen zugestimmt. In dem einst stabilsten Land Westafrikas wuchs am Freitag die Hoffnung auf Frieden.

"Ich kann heute mitteilen, dass ich den Rahmen des Abkommens als Grundlage für weitere Verhandlungen akzeptiere", sagte Gbagbo in der Nacht im staatlichen Fernsehen. Er appellierte an die ehemalige Kolonialmacht Frankreich, sein Land bei der Überwachung des vereinbarten Waffenstillstands zu unterstützen. Frankreich hat derzeit rund 1 000 Soldaten in der Elfenbeinküste stationiert. Das vor vier Wochen verstärkte Kontingent ist bislang zum Schutz westlicher Ausländer bestimmt.

Gbagbo forderte die westlichen Truppen auf, "die Aufständischen zu kontrollieren bis die Ecowas mit ihrer Entwaffnung beginnt". Es gehe nun darum, die Autorität der Regierung in den Regionen wiederherzustellen, in denen sie verloren gegangen sei.

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