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Apple: Noch nicht übern Berg

Der Computerhersteller hat die Kritiker mit den jüngsten Quartalszahlen überrascht. Erst vor kurzem war Apple vorgeworfen worden, dass die neuen Produkte nicht gut im Handel ankommen.

Offenbar haben sich die Kunden jedoch besser mit den Produkten anfreunden können als ursprünglich erwartet wurde. Im zweiten Quartal ist der Gewinn gegenüber dem Vorjahresquartal zwar um 75 Prozent gefallen. Doch mit 40 Millionen Dollar oder elf Cents pro Aktie wurden die Konsensschätzungen von einem Cent pro Aktie deutlich übertroffen. Der Umsatz fiel um 26 Prozent auf 1,43 Milliarden Dollar.
Laut Finanzchef Fred Anderson hat sich die Nachfrage nach Titanium Laptops, die knapp drei Zentimeter hoch sind, sowie nach PowerMacs für Grafikdesigner erfreulich entwickelt.

Schwächere Absatzzahlen musste Apple vor allem in Europa hinnehmen. Ganz über den Berg ist das Unternehmen noch nicht. Für das laufende Jahr werden die Umsatzerwartungen von 6 Milliarden auf höchstens 5,8 Milliarden Dollar gesenkt.

Die Analystenmeinungen driften nach den Ergebnissen auseinander. Morgan Stanley bleibt bei der Bewertung "neutral". Lehman Brothers stuft die Aktie mit einem Kursziel von 32 Dollar von "market perform" auf "kaufen" auf. Zumindest hinsichtlich der Zukunftsaussichten vergleicht die Credit Suisse Apple mit einer Independent Filmproduktion. Ein Hit kann die Verkaufzahlen in einem Quartal in die Höhe treiben. Ein Flop, wie die Cubes, kann das Ergebnis aber eben so schnell wieder belasten. Die Credit Suisse bleibt bei der Einstufung "halten".

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