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Applied Materials: Weitere Entlassungen zur Kostentrimmung

Applied Materials blickt skeptisch in die Zukunft. Weitere Kosteneinsparungen scheinen nötig. Bisher konnte das Unternehmen der Versuchung widerstehen, Arbeitsplätze abzubauen, um die Ausgabenseite zu kürzen.

Nun aber kündigte der Hersteller von Maschinen für die Chipproduktion an, zehn Prozent der Belegschaft (1700 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter) entlassen zu wollen. Diese Maßnahme werde die Gewinne belasten, hieß es. Allerdings gab das Management nicht die Höhe an. Die Industrie muss zurzeit die schlimmste Phase überhaupt durchstehen. Ende 1998 wurden Jobs gestrichen mit der Folge, dass die anschließend folgende starke Nachfrage kaum befriedigt werden konnte. "Diesen Fehler wollen sie nicht noch ein zweites Mal machen", sagte ein Analyst von Credit Suisse First Boston, der die Aktie mit "Halten" einstuft. Die Tatsache, dass nun doch Arbeitsplätze reduziert werden ist für ein Indiz dafür, dass das Unternehmen auch in den kommenden Quartalen mit keiner Erholung rechnet. Im vergangenen Vierteljahr stieg die Aktie um 60 Prozent. 15 000 Angestellte arbeiten noch für Applied Materials.

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