Arafat weiter festgehalten
Israels Armee rückt in Dorf ein

Die Panzer hätten den Posten der palästinensischen Sicherheitskräfte in dem Dorf beschossen, berichteten die Augenzeugen

Reuters TULKARM. Israelische Soldaten hätten Häuser durchsucht. Berichte über Opfer oder Schäden lagen zunächst nicht vor. Die Armee nahm zu den Augenzeugenberichten nicht Stellung.

Die israelische Armee hatte am Karfreitag nach einer Serie palästinensischer Selbstmordattentate eine Offensive im Westjordanland begonnen und war in zahlreiche Palästinenser-Städte einmarschiert. Die USA, die Vereinten Nationen (UNO), die Europäische Union (EU) und Russland haben Israel bislang vergeblich aufgefordert, seine Truppen unverzüglich abzuziehen. Israels Ministerpräsident Ariel Scharon hatte angekündigt, die Armee innerhalb einer Woche aus den Städten Dschenin und Nablus abzuziehen. In Bethlehem und Ramallah sollten die Truppen aber so lange bleiben, bis dort militante Palästinenser aufgäben, die von Israel gesucht würden.

Kurz vor Abschluss seiner Nahost-Reise traf US-Außenminister Colin Powell am Mittwoch erneut mit Palästinenser-Präsident Jassir Arafat in Ramallah zusammen, um über eine Waffenruhe zu beraten. Die israelische Armee hält Arafat seit Beginn ihrer Offensive in seinem Amtssitz dort fest.

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