Arbeiten am Wrack zeitweise eingestellt
150 Kilogramm Sprengstoff aus der "Kursk" geholt

Aus dem Wrack des russischen Atom-U-Bootes "Kursk" sind am Montag 150 Kilogramm Sprengstoff geholt und unschädlich gemacht worden. Die Ladung stamme wahrscheinlich aus einem der Torpedos im Bugteil und sei beim Untergang durch die Wucht der Explosionen weiter nach hinten in den Rumpf geschleudert worden, sagte der Militärstaatsanwalt Wladimir Mulow der Nachrichtenagentur Interfax.

dpa MOSKAU. Nach der Entdeckung der gefährlichen Sprengmasse in der Nacht seien die Arbeiten am Wrack in dem Trockendock der Marinebasis Rosljakowo bei Murmansk zeitweise eingestellt worden.

Von den 118 Matrosen, die im August 2000 auf der "Kursk" umkamen, sind bislang 68 gefunden worden. Zwölf waren bereits im vergangenen November von Tauchern vom Grund der Barentssee geborgen worden, 56 wurden aus dem gehobenen und eingedockten Wrack geholt. Die russische Marine stoppte am Sonntag die Demontage der letzten sieben Marschflugkörper aus der "Kursk" wegen Beschädigungen der Abschussschächte. Die Schächte mit den Raketen sollen mit Kunststoff ausgegossen und bei der endgültigen Verschrottung des U-Bootes im kommenden Frühjahr abgerüstet werden.

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