Arbeiten werden bis Mitte nächster Woche fortgesetzt
Taucher schneiden neue Öffnung in die "Kursk"

dpa MOSKAU. Russische und norwegische Spezialtaucher haben am Freitag eine neue Öffnung in die Außenhaut des verungluckten Atom-U- Bootes "Kursk" geschnitten. Nach der Öffnung des inneren Druckkörpers hoffen die Taucher, in die vierte Sektion des Bootes zu gelangen, teilte der Stab der Nordflotte mit. Dort werden laut Einsatzplan zwolf Seeleute vermutet.

Die Taucher hatten am Vorabend ihre Arbeiten an der dritten Sektion der "Kursk" auf Befehl des Flottenkommandos eingestellt. Erste Aufnahmen einer Minikamera, die durch ein Probeloch in das Innere manövriert worden war, hatten schwere Verwüstungen in diesem Abschnitt durch Explosionen dokumentiert. Daraufhin untersagte Marinechef Wladimir Kurojedow den Tauchern aus Sicherheitsgründen den Einstieg in diesen Abschnitt des im August verungluckten U- Boots.

Uber der Barentssee zog unterdessen ein neuer Sturm herauf, berichtete die Agentur Interfax. Die Arbeiten an der "Kursk" in rund 108 Metern Tiefe sollten so lange wie möglich fortgesetzt werden. Laut Vereinbarung sollen bis Mitte nächster Woche so viele der 118 Besatzungsmitglieder wie möglich geborgen werden. Danach werden die Arbeiten vertragsgemäß eingestellt.

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