Arbeiten werden oftmals nicht katalogisiert
Berater: Uni-Absolventen forschen für Ablage

Ein Großteil deutscher Diplom- und Magisterarbeiten verschwindet in den Archiven und bleibt für die deutsche Wirtschaft weitgehend ungenutzt. Auf diesen Missstand wies die Hamburger Unternehmensberatung Mummert + Partner am Dienstag in Hamburg hin.

dpa HAMBURG. Im Jahr 2000 wanderten Arbeiten, deren Erstellung nach Berechnung der Wirtschaftsexperten rund 1,85 Milliarden Euro (3,6 Mrd DM) kosteten, in die Uni-Bibliotheken. Nur selten würden Diplomarbeiten gezielt vermarktet, meist bleibe die monatelange Mühe der Absolventen ein Lesevergnügen für die Prüfer.

Unternehmen, die am Spezialwissen von Hochschulabgängern interessiert sind, suchen nach Angaben der Unternehmensberater oft vergeblich. Denn die Diplom- und Magisterarbeiten würden in vielen Bibliotheken nicht katalogisiert, sondern nur in Fachbereichen gestapelt. Im vorigen Jahr seien das rund 215 000 Arbeiten gewesen, die seitdem in den Regalen vergilben. Dabei brauche die deutsche Wirtschaft die Ideen junger Hochschulabgänger, insbesondere im IT- Bereich.

Um solche Arbeiten bekannt zu machen, hat die Unternehmensberatung einen Preis für Hochschulabsolventen ausgelobt. Sie prämiert drei Arbeiten zum Thema elektronischer Handel. Der zum zweiten Mal zu vergebende "E-Commerce Award" ist mit insgesamt 5000 Euro dotiert.

Weitere Informationen imt Internet: unter http://www.mummert.de/innovationspreis

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