Arbeitgeber bieten 0,5 Prozent
Verdi zu Warnstreiks bereit

In den Tarif-Verhandlungen für die Druck- und Papierindustrie will die Dienstleistungsgewerkschaft Verdi mit Warnstreiks den Druck auf die Arbeitgeber erhöhen.

vwd FRANKFURT. Die zuständigen Tarifkommissionen beschlossen am Mittwoch in Frankfurt am Main, im Umfeld der nächsten Verhandlungsrunden zu kurzfristigen Arbeitsniederlegungen aufzurufen. Die Warnstreiks würden "flexibel" sein, sagte ein Gewerkschaftssprecher. Die Verhandlungen für die 100 000 Beschäftigten der Papierindustrie sollen am 21. Mai fortgesetzt werden, die nächste Runde für die 220 000 Beschäftigten der Druckindustrie ist am 26. Mai geplant.

Verdi fordert in beiden Branchen Lohnerhöhungen von drei Prozent. In der Druckindustrie boten die Arbeitgeber nach Gewerkschaftsangaben eine Erhöhung um 0,5 Prozent in diesem und 0,8 Prozent im kommenden Jahr an. In der Papierindustrie legten sie noch kein Angebot vor.

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