Arbeitsbedingungen in Deutschland unattraktiv
Jeder fünfte junge Arzt geht ins Ausland

Besonders Großbritannien und Skandinavien locken. Viele Mediziner wandern aber auch in die Pharmaindustrie, die Biotechnologie oder zu Behörden ab.

scu DÜSSELDORF.Wegen unattraktiver Arbeitsbedingungen in Deutschland wechselt jeder fünfte junge Arzt nach dem Medizinstudium ins Ausland. Beliebte Ziele sind nach Angaben der Ärztevereinigung Hartmannbund unter anderem Großbritannien und Skandinavien. Norwegen beispielsweise wirbt um junge Ärzte mit einer 40-Stunden-Woche, bezahlten Überstunden, einem Sprachkurs und Kindergartenplätzen für den Nachwuchs.

In Deutschland verdienen Medizin-Absolventen trotz ihres langen Studiums zu Beginn ihres Berufslebens deutlich weniger als andere Berufsgruppen. Weitere 20 Prozent wandern daher in die Pharmaindustrie, die Biotechnologie oder zu Behörden ab.

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