Arbeitsbeschaffungsmaßnahme
Arbeitslose Reisfelder von Affen befreien

In der japanischen Stadt Shibata sollen im Rahmen eines Arbeitsbeschaffungsprogramms Arbeitslose umherstreunende Affen von Reisfeldern vertreiben. Vier Personen seien eingestellt worden, um Affenherden aus der Umgebung von Bauernhöfen zu vertreiben, sagte ein Sprecher der Stadt, die etwa 260 Kilometer nordwestlich von Tokio liegt.

Reuters TOKIO. Es gebe in Shibata etwa 20 Gruppen von Affen, die jeweils etwa 30 Tiere umfassten, sagte der Sprecher. "Sie haben Dachziegel zerstört oder sind in Häuser eingebrochen und haben dort Dinge wie buddhistische Altäre gestohlen. Außerdem sind sie in Scheunen gekommen, um sich Agrarprodukte zu greifen."

Das Geld für das 10 Mill. Yen (etwa 82 200 ?) teure Projekt stammt aus einem Arbeitslosenprogramm der japanischen Regierung für die regionalen Verwaltungen, mit dem bis März 2003 rund 140 000 neue Stellen geschaffen werden sollen. In Japan herrscht eine anhaltend hohe Arbeitslosigkeit. Die Arbeitslosenquote beträgt derzeit 5,4 %. Der durch die Affen in Shibata angerichtete Schaden beträgt nach Angaben des Sprechers jährlich mehrere zehntausend Yen.

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