Arbeitserlaubnis gilt fünf Jahre
Zahl der Green-Card-Bewerber hat sich auf über 13 000 erhöht

Mit 2 402 Bewerbungen steht Indien weiter an der Spitze der Länder.

dpa BONN. Das Interesse von ausländischen Computerspezialisten an einem Arbeitsplatz in Deutschland hält ungebrochen an. Die Zahl der Green-Card-Bewerber habe sich jetzt auf 13 257 erhöht, teilte die Zentralstelle für Arbeitsvermittlung (ZAV) am Freitag in Bonn mit.

Mit 2 402 Bewerbungen steht Indien weiter an der Spitze der Länder. Danach folgen Pakistan mit 1 760, Algerien mit 1 070, Bulgarien mit 725, Russland mit 648, Rumänien mit 491, Jugoslawien mit 388, die Ukraine mit 364, Ungarn mit 281 und Ecuador mit 268 Bewerbern. Das entspricht etwa 63 % aller bisherigen Bewerberanfragen.

Die von Bundeskanzler Gerhard Schröder gestartete Green-Card- Initiative zur Anwerbung von maximal 20 000 Spezialisten für Informationstechnologien (IT) aus Nicht-EU-Ländern soll den aktuellen Mangel an Fachkräften in Deutschland beseitigen helfen. Nach den Vorstellungen der Bundesregierung sollen die Angeworbenen als Qualifikationsnachweis entweder ein abgeschlossenes Hochschulstudium oder ein Job-Angebot mit einem Jahresgehalt von mindestens 100 000 DM vorweisen können. Die Arbeitserlaubnis soll für fünf Jahre gelten.

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