Arbeitskampf droht
Tarifverhandlungen bei Beate Uhse abgebrochen

dpa FLENSBURG. Dem Stammhaus des Erotik-Konzerns Beate Uhse AG in Flensburg droht ein Arbeitskampf. Nach ersten Verhandlungen über den neuen Haustarif und einen Sozialplan für einen Teil der Mitarbeiter hat die Arbeitnehmerseite das Scheitern erklärt, sagte am Freitag der Landessekretär der Gewerkschaft Handel, Banken und Versicherungen (HBV), Dieter Altmann in Kiel.

Insbesondere die 76 Mitarbeiter des Logistikbereichs, die von der geplanten Verlagerung der Uhse-Versandabteilung nach Walsoorden (Niederlande) betroffen sind, seien zu einem Streik bereit, meinte Altmann.

Der Vorstand der Uhse AG erklärte, das Unternehmen sehe sich nicht in der Lage den geforderten übertariflichen Zuschlag von rund acht Prozent zu leisten. Trotzdem stehe die Geschäftsführung "weiterhin Verhandlungen offen gegenüber".

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