Arbeitslosigkeit soll sich erheblich reduzieren lassen
Hartz-Vorschläge: SPD erwartet keine Zusatzkosten für den Staat

Die SPD geht nach Angaben ihres Generalsekretärs Franz Müntefering davon aus, dass der Staat für die Umsetzung der Pläne der Hartz-Kommission kein zusätzliches Geld ausgeben muss.

dpa HAMBURG. Müntefering sagte der "Financial Times Deutschland" (Montag), vielmehr sollten die 40 Mrd. Euro, die heute für die Beschäftigungspolitik verwendet würden, effizienter genutzt werden.

Auch der SPD-Sozialexperte Franz Thönnes erwartet, "dass sich die Hartz-Vorschläge ein ganzes Stück selbst finanzieren". Wenn man die Dauer der Arbeitslosigkeit - derzeit im Schnitt 33 Wochen - durch effizientere Vermittlung um vier Wochen senken könnte, würde das schon Einsparungen von 4 Mrd. Euro bringen. So könne aktive Beschäftigungspolitik betrieben werden, meinte Thönnes.

Durch das Gesamtpaket könne die Arbeitslosigkeit erheblich reduziert und damit eine Milliardensumme eingespart werden, sagte Hanns-Eberhard Schleyer, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks und Mitglied der Hartz-Kommission. Zudem sollten beispielsweise durch Mini-Jobs Menschen aus der Schwarzarbeit geholt werden.

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