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Arbeitsmarkt: Daten deutlich schlechter als erwartet

Die April Arbeitsmarkdaten fielen in den USA weitaus schlechter als erwartet aus. Statt eines Anstiegs von 25.000 neuen Arbeitsstellen kam es zu einem Einbruch von 223.000 Stellen.

Vor allem im produzierenden Gewerbe kam es zu deutlichen Rückgängen. Dort wurden 104.000 Stellen gestrichen. Im Bereich Zeitarbeit und Bau wurden ebenfalls erhebliche Einbrüche verzeichnet. Einen derart großen Monatseinbruch an Arbeitskräften gab es das letzte Mal im Februar 1991. Die durchschnittlichen Stundenlöhne stiegen im April um 0,4 Prozent. Erwartet wurde lediglich ein Anstieg um 0,3 Prozent. Mit einer Arbeitslosenquote von 4,5 Prozent, wird das höchste Niveau seit Oktober 1998 erreicht. Bruce Steinberg, Chef-Volkswirt bei Merrill Lynch, geht davon aus, dass im Sommer die Arbeitslosenquote näher an der fünf Prozent Marke notieren wird als an der vier Prozent Marke. Mit Bekanntgabe der Daten müsste klar sein, dass die Notenbank am 15. Mai erneut die Zinsen senken wird.

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