Arbeitsmarkt
IG Metall: Befristete Beschäftigung eindämmen

Die Bundesregierung soll das Beschäftigungsförderungsgesetz nicht verlängern, fordert die Gewerkschaft.

dpa FRANKFURT/MAIN. Die IG Metall hat die Bundesregierung aufgefordert, die befristete Beschäftigung einzudämmen. "Wir erwarten, dass die SPD und die Bundesregierung zu ihren Zusagen stehen und das Beschäftigungsförderungsgesetz nicht verlängern", sagte der Sprecher der Industriegewerkschaft Metall, Claus Eilrich, am Sonntag in Frankfurt. Das Gesetz habe sich nicht bewährt. Es hat nach Angaben von Eilrich weder das erhoffte Beschäftigungswunder gebracht noch zum Abbau von Überstunden beigetragen. Es benachteilige jedoch massiv die Arbeitnehmer: "Seit Beginn der 90er Jahre erfolgt jede dritte Neueinstellung nur noch befristet."

Nach Angaben des Institutes der deutschen Wirtschaft (IW) ist die Zahl der befristeten Arbeitsverträge im vergangenen Jahr um 300 000 auf über 2,8 Mill. gestiegen. Der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB) hatte ebenfalls gefordert, das so genannte Beschäftigungsförderungsgesetz der alten Regierung auslaufen zu lassen. Die Arbeitgeber sind dagegen für eine Verlängerung des bis zum 31. Dezember geltenden Gesetzes.

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