Arbeitsmarktdaten könnten Kurse stützen
Geringfügig schwächere Wall-Street-Kurse erwartet

An der Wall Street rechnen Händler zum Handelsauftakt am Freitag mit einer Atempause der Aktienkurse nach der Rally vom Vorabend.

dpa-afx NEW YORK. Um 14.00 Uhr MESZ, noch vor der Veröffentlichung der US-Arbeitsmarktdaten, zeigten die Indikatoren minimal abwärts. Der richtungsweisende S&P-Future sank im vorbörslichen Handel um 0,2 % auf 1 079,90 Punkte. Der indikative Dow-Jones-Index sank im Frankfurter Xetra-Handel um 0,16 % auf 9 249,38 Punkte.

Am Donnerstag beendete der Dow-Jones-Index den Handel mit einem Aufschlag von 2,08 % auf 9 263,90 Punkte, während der marktbreitere S&P 500-Index um 2,29 % auf 1 084,09 Zähler stieg.

Die zur Veröffentlichung anstehenden Arbeitsmarktdaten könne die Aktienkurs kaum belasten, sagten Analysten. Falls sie besser als erwartet ausfallen, könnten sie den Markt sogar stützen. Der Markt habe sich jedenfalls auf einen Anstieg der Arbeitslosenquote auf 5,2% nach bislang 4,9% vorbereitet.

Ihren Aufwärtstrend nicht fortsetzen wird nach Ansicht von Marktbeobachtern die Aktie von Microsoft . Am Donnerstag hatte sich das Unternehmen mit dem US-Kartellamt auf eine gütliche Einigung des Verfahrens gegen Microsoft geeinigt. Zweifel über die Wirksamkeit einer Einigung welche die Juristiktion der einzelnen Bundesstaaten nicht berücksichtigt, würden die Euphorie über das "Settlement" jedoch abkühlen. "Es ist nicht vorbei - Microsoft steckt immer noch in Prozessen mit anderen Juristiktionen", sagte der Analyst Christopher Galvin von JP Morgan.

Der Pharmakonzern Merck & Co ist laut "Wall Street Journal" im Rennen bei der Vergabe eines US-Regierungsauftrags zur Herstellung eines Impfstoffes gegen Pocken ganz vorne mit dabei. Laut industrienahen Kreisen käme auch eine Vergabe an American Home Products in die engere Wahl.

Nach Angaben von General Motors (GM) wird die Autoindustrie in den USA im laufenden Gesamtjahr etwas weniger als 17 Mill. Fahrzeuge verkaufen. Für das kommende Jahr sei allerdings mit einem Rückgang auf rund 15 Mill. zu rechnen, sagte GM-Marketingdirektor Paul Ballew am Donnerstagabend nach Börsenschluss. Damit dürfte nach Ansicht von Beobachtern der zaghafte Aufwärtskurs der GM-Aktie vom Vortag beendet sein.

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