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Arbeitsmarktdaten positiv

Der Aktienmarkt kann aufatmen! Im Mai ist die Arbeitslosenquote auf 4,4 Prozent gesunken. Analysten rechneten mit einem Anstieg der Quote auf 4,6 Prozent. Unerwartet gering fiel ebenfalls der Verlust an Arbeitsstellen aus. Während Analysten mit einem Rückgang um 50.000 Stellen rechneten, gingen tatsächlich nur 19.000 Stellen verloren. Während im herstellenden Gewerbe 124.000 Stellen abgebaut wurden, konnte der Baubereich eine Erholung verzeichnen. Dort wurden im Mai 31.000 Stellen geschaffen.

Was Investoren ebenfalls interessieren wird, sind die Revidierungen für den April. So gingen statt der ursprünglich gemeldeten 223.000 nur 182.000 Stellen verloren. Was die durchschnittlichen Stundenlöhne betrifft, lagen diese mit einem Anstieg um 0,3 Prozent exakt im Rahmen der Erwartungen.

Die Wahrscheinlichkeit, dass die Notenbank dem Ende der Zinssenkungsrunde immer näher kommt, ist durch den Arbeitsmarktberich erheblich gesunken. Ein Gedanke, an den sich die Wall Street erst gewöhnen muss. Bedenkt man, dass bereits die letzte Zinssenkung die Angst vor aufkommender Inflation angefacht hat, sollten letztendlich aber doch die Bullen an der Wall Street die Bären ins Aus schicken.

Dass die Lage nicht so schlecht wie erwartet zu sein scheint, hat bereits vor einigen Tagen die unerwartete Erholung des Verbrauchervertrauens gezeigt. Ebenfalls die Kursstärke bei dem US-Dollar zeigt, dass das Vertrauen in eine Wirtschaftserholung erheblich zugenommen hat

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Was die Researchfront betrifft, übten die meisten Analysten im Vorfeld der Daten Zurückhaltung aus. Wohlgemerkt dürften überwiegend positive Ertragsnachrichten für gute Laune sorgen. Mit einem kräftigen Plus sollten unter anderem die Aktien von Novellus Systems eröffnen. Das Management hat sich zwar skeptischer zu den Aussichten des dritten Quartals geäußert, die Erwartungen für das zweite Quartal jedoch bestätigt. Auffällig ist jedoch, dass, wie auch bei Sun Micro und Tech Data, vor allem das Umfeld in internationalen Absatzmärkten nachgegeben hat.

Mit einem dicken Plus dürften auch die Aktien von FuelCell Energy in den Tag starten. Das auf den Bau von umweltfreundlichen Kraftwerken spezialisierte Unternehmen, erzielte im zweiten Quartal einen Verlust von 32 Cents pro Aktie. Der Fehlbetrag fällt damit 4 Cents geringer als erwartet aus. Im Zuge der Quartalszahlen gab das Management ebenfalls einen Aktiensplit im Verhältnis zwei zu eins bekannt.

Mit unerfreulichen Nachricht kann wiederum der Chiphersteller Altera aufwarten. So wird der Umsatz im zweiten Quartal 25 Prozent unter dem Niveau des ersten Quartals liegen. Bedenkt man, dass das Management bisher mit einem 20 Prozent Einbruch rechnete, ist die Revidierung jedoch kaum schockierend, beruteilt Goldman Sachs. Die Grundaussage des Konzerns bleibt ansonsten gleich: Die Transparenz der unmittelbaren Geschäftsentwicklung sei gleich null. Die Hoffnung der Chip Industrie, dass das dritte Quartal im Vergleich zum zweiten Quartal keine Einbrüche mehr sehen wird, mit unveränderten Umsätzen, ist in der Tat bisher nur eine Hoffnung.

Zum Wochenausklang hält die Flut an Analystenkonferenzen an. So wird sich neben DuPont auch der Dow Jones-Wert Wal-Mart Stores den Analysten stellen.

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