Arbeitsplatzabbau im Plan
Pirelli steigert den Reingewinn

Der italienische Reifen- und Kabelkonzern Pirelli hat dank Kostensenkungen im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahres seinen Betriebsgewinn gesteigert und den Netto-Verlust verringert.

Reuters MAILAND. Der Betriebsgewinn sei im ersten Quartal um 40 Prozent auf 59 (Vorjahr 42) Millionen Euro gestiegen, teilte das Unternehmen, das auch den ehemaligen Telefonmonopolisten Telecom Italia kontrolliert, am Montag in Mailand mit. Dazu hätten Einsparungen im Volumen von 57 Millionen Euro, hauptsächlich durch den Abbau von 1 471 Stellen und die Schließung zweier Werke beigetragen. Der Arbeitsplatzabbau habe in etwa den Planungen für das Vierteljahr entsprochen. Zum Quartalsende habe der Konzern noch 34 608 Mitarbeiter beschäftigt.

Pirelli-Aktien verloren in einem freundlichen Marktumfeld an der Börse in Mailand 1,99 Prozent auf 0,8636 Euro.

Die Nachfrage nach Telekom-Kabeln sei weiterhin rückläufig und die Investitionen der Versorger in Stromkabel stagnierten, hieß es in der Pirelli-Mitteilung. Der Geschäftsbereich Telekom-Kabel werde im Jahresverlauf die Rentabilitätsschwelle erreichen, während die Bereiche Reifen und Stromkabel das Jahr mit einem operativen Gewinn abschließen würden.

Der Umsatz sei um 14,2 Prozent auf 1,45 Milliarden Euro gesunken und der Netto-Verlust auf 22 Millionen von 39 Millionen Euro vor einem Jahr verringert worden.

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