Arbeitsplatzabbau ungebrochen
Bau-Aufträge im September erneut eingebrochen

Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch gingen in Betrieben des Bauhauptgewerbes mit 20 und mehr Beschäftigten im September die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 8,1 % zurück.

ddp-vwd. WIESBADEN. Im deutschen Bauhauptgewerbe zeichnet sich weiterhin kein Silberstreif am Horizont ab. Nach Angaben des Statistischen Bundesamts vom Mittwoch gingen in Betrieben mit 20 und mehr Beschäftigten im September die Aufträge im Vergleich zum Vorjahresmonat preisbereinigt um 8,1 % zurück. Das ist seit März dieses Jahres (-11,9 %) der stärkste Rückgang. Besonders betroffen war der Hochbau mit einem Minus 11,4 %. Der Tiefbau registrierte einen Rückgang um 3,5 %.

Ungebrochen ist auch der Arbeitsplatzabbau in der Branche. In den Betrieben des Hoch- und Tiefbaus waren Ende September rund 949 000 Personen tätig. Das waren 115 000 oder 10,8 % weniger als vor einem Jahr. Der Gesamtumsatz belief sich im Berichtsmonat auf 15,9 Mrd. DM, 11,2 % weniger als im September 2000.

Im Vergleich der Ergebnisse der Monate Januar bis September mit denen im Vorjahr sind die Auftragseingänge preisbereinigt um 4,7 % gesunken. Der Gesamtumsatz belief sich auf 125,2 Mrd. Mark und lag damit um 10,3 % unter dem Niveau der ersten neun Monate 2000.

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