Arbeitsrecht
Bartträger darf bis auf weiteres keine Pakete ausliefern

Wegen seines Bartes darf ein Angestellter eines privaten Paketzustelldienstes bis auf weiteres keine Sendungen ausliefern.

HB/dpa MüNCHEN. Das Arbeitsgericht München vertagte am Dienstag seine endgültige Entscheidung auf Februar 2003. Nach Angaben der Gewerkschaft ver.di muss das Unternehmen bis dahin darlegen, was es unter einer "gepflegten Erscheinung" versteht. Der Angestellte hatte sich im Urlaub einen Bart wachsen lassen. Daraufhin versetzte ihn das Unternehmen in den Innendienst. Die Kunden hätten eine bestimmte Vorstellung von der Haartracht und Rasur der Zusteller, hieß es zur Begründung. Der Bartträger sah seine Persönlichkeitsrechte verletzt und reichte mit Unterstützung von ver.di eine Klage ein.

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