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Diskussion: Kommentare zu: Das Ende des Schreibtischs

Oliver Stock, Chefredakteur Handelsblatt Online

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  • 02.01.2011, 11:58 UhrDaniel

    Smartphone und iPad sind jetzt also nicht mehr nur noch das Ende des PC, sondern gleich das Ende von büro und Schreibtisch als Ganzem. Das passt dann auch zu den entsprechenden Werbespots im Fernsehen, wo der businessman von heute während seiner Arbeitszeit bootchen fährt, Eis essen geht und bei seiner Familie ist und das Geld quasi nebenbei verdient - Freizeit während des Arbeitens quasi. Jedoch - soweit die eigene Erfahrung - dank Handy, Smartphone, blackberry etc. ja eher so, dass man kaum noch eine Ausrede hat, nicht auch in der Freizeit permanent erreichbar zu sein, Emails immer und überall zu empfangen und zu bearbeiten und dass dadurch die Grenze zwischen Arbeit und Freizeit eher aus dieser Richtung verschwimmt.

    Und zur "Cloud": Sicher ist es für Anbieter wie Facebook, Google, Microsoft etc. sehr erstrebenswert, auch noch die letzten Daten ihrer Anwender unter ihre Kontrolle zu bekommen. Deswegen redet man dem Anwender auch mit aller Gewalt ein, nur dadurch unglaublich wichtige neue Möglichkeiten zu erhalten. beispielsweise wirbt MS ja im TV damit, dass man jetzt die Familienfotos "in der Cloud" bearbeiten könne (braucht es dazu so viel Rechenleistung, dass das nur noch auf Großrechnern in Redmond und nicht mehr auf dem heimischen PC funktioniert ?). Aus Anwendersicht ist es jedoch in Wirklichkeit eine verdammt schlechte idee, auch noch die letzte Kontrolle über die eigenen Daten derart wegzuwerfen.

  • 02.01.2011, 21:25 UhrJürgen Breiter

    ich bin bei der Vorbereitung eines Kompaktseminars an der UDK berling zum Thema Coworking über ihren Artikel gestolpert. Darin beschreiben sie die aktuelle rasante technische Evolution unserer Arbeitsmittel. Dabei erscheint für mich als Leser schnell der Eindruck, dass es beim Arbeitsplatz der Zukunft in erster Linie um eine Anpassung an die zur Verfügung gestellten technischen Neuerungen geht - doch alles dreht sich dabei schienbar um die Technik. beim Thema Coworking steht jedoch der Mensch im Mittelpunkt. Die soziale Komponente des Coworkings bleibt in ihrem Artikel aus meiner Sicht leider vernachlässigt. Und bei der Entwicklung von Coworking-Spaces handelt es sich nicht nur um eine Errungenschaft des technischen Fortschritts in der Arbeitswelt sondern aus meiner Sicht um die logische Konsequenz im Sinne einer Vermenschlichung von Arbeitswelten mit Raum und Zeit für soziale interaktion in einer immer stärker technisch geprägten und entmenschlichten Arbeitsumgebung.
    Orte wie das betahaus sind sicherlich auch Orte der innovatio, doch angesichts der Einfachheit der dort eingesetzten Mittel scheinbar nicht nur durch die Anwendung der neusten Errungenschaften der iT-Technologie sondern durch intensive "analoge" Kontakte zwischen den Coworkerinnen.
    Und was die "Cloud" angeht, ich werde gerne meinen laut ihrers berichtes bereits in die Tage gekommenen Laptop ein wenig länger erhalten damit ich auch in Zukunft meine Daten bei mir behalten kann. Vielleicht sollten wir diesbezüglich nicht zu schnell jeder Marketing-Strategie der großen Unternehmen im iT-Sektor zu schnell folgen.

    Mit besten Wünschen,

    Jürgen breiter
    Urban Curator
    Strategie- und Konzeptentwicklung
    jbreiter@wedding-windows.de

  • 03.01.2011, 13:23 UhrDaniel

    @Jürgen breiter: Alles richtig, aber hätte ihr Seminar weniger Substanz, wenn Sie statt von "Coworking" von "Zusammenarbeit" und statt von "Coworking-Spaces" schlicht von Arbeitsplatz reden würden ? Pseudo-Englische begriffe, die man höchstens im Wörterbuch "business English For Runaways" finden würde neigen dazu, eher lächerlich zu wirken.

  • 03.01.2011, 14:13 UhrJoachim

    bei aller Modernität der "Kreativen" sollte nicht vergessen werden, dass auch in der Zukunft das eine oder andere Stück Papier, das Muster, die Warenprobe, der Prospekt, etc. benötigt wird. Von der vollvirtuellen Welt sind wir noch ein gutes Stück weit entfernt. Sicher könnte das irgendwann die allgemeine Realität werden, aber man ist auch mal davon ausgegangen, dass mit dem Einsatz von EDV alles Papier überflüssig würde. Die meisten Menschen bevorzugen ein relativ stabiles Umfeld, in dem sie sich einrichten können und in dem sie mit ihren ihnen bekannten Nachbarn kommunizieren können, ohne dazu ein elektronisches Gerät nutzen zu müssen. Wahrscheinlich liegt die Wahrheit wie immer irgendwo in der Mitte.

  • 05.01.2011, 11:09 Uhrknopfauge

    ich lache mich schlapp, was der Fatzke von Accenture labert. Typisch berater...labern und quasseln, setzen es selber garnicht ein und haben null Dunst wie es funktioniert. Dafür habe ich schon zu viele erlebt.

    Wenn ich das von meinem Arbeitgeber erwarten würde, dass er die gleiche Arbeitsumgebung bereitsstellt wie ich zu Hause habe...Nun dann könnte ich zwar erheblich effizienter und stressfreier (da mit mehr Spass) arbeiten, allerdings müsste alles umgestellt werden (auch die Datenlieferung von extern) und mein Arbeitgeber wäre defacto pleite.

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