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Arcelor mit Gewinnsprung im 2. Quartal - Preiserhöhungen angekündigt

(dpa-AFX) Paris - Der Stahlkonzern Arcelor < Plor.PSE > < ARR.FSE > hat im zweiten Quartal unter dem Strich deutlich mehr verdient als noch im Vorjahr und damit die Erwartungen der Analysten weit hinter sich gelassen. Das teilte der Konzern am Freitag in Paris mit und kündigte gleichzeitig weitere Preiserhöhungen für flachen Carbonstahl um 5 bis 7 Prozent an. Für das Gesamtjahr prognostizierte der Konzern ein "gutes" Ergebnis. An der Pariser Börse legte die Aktie kurz nach Börseneröffnung um 1,32 Prozent auf 13,80 Euro zu.

(dpa-AFX) Paris - Der Stahlkonzern Arcelor < Plor.PSE > < ARR.FSE > hat im zweiten Quartal unter dem Strich deutlich mehr verdient als noch im Vorjahr und damit die Erwartungen der Analysten weit hinter sich gelassen. Das teilte der Konzern am Freitag in Paris mit und kündigte gleichzeitig weitere Preiserhöhungen für flachen Carbonstahl um 5 bis 7 Prozent an. Für das Gesamtjahr prognostizierte der Konzern ein "gutes" Ergebnis. An der Pariser Börse legte die Aktie kurz nach Börseneröffnung um 1,32 Prozent auf 13,80 Euro zu.

Im zweiten Geschäftsquartal war der Nettogewinn von Arcelor von 166 Millionen auf nunmehr 631 Millionen Euro hochgeschossen. Analysten hatten lediglich mit einem Gewinn zwischen 353 bis 389 Millionen Euro gerechnet. Dabei kletterte der Umsatz im Vergleich zum Vorjahr von 6,730 auf 7,694 Milliarden Euro.

Erstes Halbjahr

In der ersten Jahreshälfte erhöhte sich der Nettogewinn von 358 auf 865 Millionen Euro, während der Umsatz von 13,582 auf 14,593 Milliarden Euro stieg. Die Gruppe reduzierte zudem in den ersten sechs Monaten ihre Verschuldung um 937 Millionen Euro auf 3,527 Milliarden Euro zum 30. Juni.

Nach Angaben von Arcelor war das Wachstum im zweiten Quartal vor allem in Nordamerika und Asien angeschoben worden. Das Geschäft in Westeuropa läge hingegen unter Vorjahresniveau.

Unterdessen seien die Auftragsbücher gut gefüllt. "Wir haben Aufträge bis Ende September, und die Basispreise werden bis Ende des Jahres stabil bleiben", hieß es. Die Nachfrage nach Carbonstahl sei weiterhin "grundsätzlich gut", es gebe daher noch "Raum für Preiserhöhungen". Unternehmenschef Guy Dolle sagte in einem Interview der französischen Nachrichtenagentur AFP, die Preise dürften voraussichtlich um 5 bis 7 Prozent steigen.

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