ARD berichtet am Samstag 90 Sekunden lang über Spitzenspiel Bayern - Schalke
Kirch-Gruppe signalisiert Gesprächsbereitschaft

Die Kirch-Gruppe hat sich auch nach dem Beschluss des Münchner Landgerichts im Fußball-Streit mit der ARD weiter gesprächsbereit gezeigt.

dpa-afx MÜNCHEN. "Die ARD sollte nach der juristischen Niederlage ihren Konfrontationskurs beenden", sagte Alexander Liegl, Sportrechte-Geschäftsführer bei KirchMedia, am Dienstag in München. Der Beschluss des Gerichts sei für die ARD eine "Niederlage auf der ganzen Ebene". Die Kirch-Gruppe begrüße aber weiterhin den DFB-Vorschlag eines Spitzengesprächs. Auf Arbeitsebene habe es in den vergangenen Tagen weitere Kontakte gegeben.

Die ARD könne auf Grund einer Sonderregelung an diesem Samstag in der "Tagesschau" vom Spitzenspiel FC Bayern-Schalke 04 und von einer weiteren Partie insgesamt 90 Sekunden lang berichten, betonte der Sprecher. Nach Einschätzung der Kirch-Gruppe ist das Verhältnis zur ARD nicht dauerhaft beschädigt. "Es gibt keine verbrannte Erde", hieß es weiter.

ARD legt Beschwerde beim OLG München ein

Im Streit um die Bundesliga-Kurzberichte wird die ARD nun Beschwerde beim Oberlandesgericht München einlegen. Dies kündigte der stellvertretende ARD-Vorsitzende Peter Voß an. Die Ablehnung der Einstweiligen Verfügung gegen die Kirch-Gruppe duch das Landgericht München wertete Voß als "zeitlichen Rückschlag, aber nicht als Niederlage in der Sache".

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