ARD und ZDF senden 300 Stunden
Eurosport berichtet nicht live von Olympia

Der TV-Sender Eurosport wird von den Olympischen Winterspielen in Salt Lake City keine Live-Berichte zeigen. "Wir haben uns entschieden, nur zeitversetzt zu senden", sagte Eurosport- Sprecher Werner Starz am Mittwoch.

dpa HANNOVER. Grund sei vor allem die Konkurrenz der öffentlich-rechtlichen Sender mit ihrem großen Angebot an Live- Übertragungen. "Wir können unsere Kunden besser erreichen, wenn wir bei ihnen beliebte Sportarten wie Eiskunstlaufen nicht in der Nacht, sondern in unserer Hauptsendezeit bringen", erklärte Starz.

In Deutschland konkurriert Eurosport mit ARD/ZDF und Premiere World, die vom 8. bis 24. Februar ausführlich über die Wettkämpfe aus den USA berichten. Die beiden öffentlich-rechtlichen Fernsehsender wollen insgesamt 300 Stunden Olympia zeigen, der Bezahlsender Premiere 430 Stunden. Nach Angaben des Eurosport-Sprechers werde keine der Aufzeichnungen älter als 24 Stunden sein. Der europäische Spartenkanal, eine hundertprozentige Tochter des französischen Senders TF1, überträgt die Winterspiele in 54 Länder und berichtet insgesamt 900 Stunden.

Die Änderung der Programmplanung habe nichts mit fehlenden Lizenzen zu tun. "Wir haben die Rechte im Verbund mit der EBU", sagte Starz mit Verweis auf die Kooperation mit dem europaweiten Zusammenschluss der öffentlich-rechtlichen Sender. Die nationalen Sender hätten zwar Vorrang, es habe aber keine entscheidenden Einschränkungen gegeben.

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