Argentinien-Krise hinterlässt Spuren in Bilanz
Generali will die Dividende erhöhen

Der Nettogewinn des italienischen Versicherungskonzerns Generali ist 2001 wie von Analysten erwartet geringfügig gesunken. Dennoch kündigte das Unternehmen die Anhebung der Dividende um 8,4 % auf 0,28 ? je Aktie an.

Reuters MAILAND. Das Ergebnis sei auf 1,1 von 1,152 Mrd. ? im Vorjahr zurückgegangen, teilte der drittgrößte europäische Versicherer am Montag in Mailand mit. Analysten hatten im Durchschnitt 1,12 Mrd. ? vorausgesagt. Generali begründete die Entwicklung mit den schwachen Aktienmärkten und Rückstellungen von 103 Mill. ? für Beteiligungen im krisengeschüttelten Argentinien. Die Generali-Aktie legten am Montag an der Börse in Mailand gegen den Markttrend um 0,21 % auf 28,48 ? zu.

Anleger hatten einen Rückgang des Gewinns bereits in Rechnung gestellt, nachdem Generali im Februar mitgeteilt hatte, eine Risikovorsorge von 100 Mill. ? für ihr Argentinien-Engagement zu bilden. Der Versicherer hält dort 47,5 % an der größten argentinischen Versicherungsgruppe Caja de Ahorro y Seguro.

Weiter teilte das Unternehmen mit, die konsolidierten Prämieneinnahmen hätten 2001 auf vergleichbarer Basis gegenüber dem Vorjahr um 6,3 % auf 45,56 Mrd. ? zugenommen. Im Lebensversicherungsgeschäft habe die Steigerung 7,3 % auf 28 Mrd. und in der Sachversicherungs-Sparte 4,6 % auf 17,5 Mrd. ? betragen. Diese Zahlen entsprachen weitgehend den im Februar vorgelegten vorläufigen Berechnungen.

Weitere Informationen, vor allem zu den Zielen von Generali für 2002, erwarten Analysten von einer für Mitte April geplanten Analystenkonferenz des Unternehmens.

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