Argentinien und AT&T im Blick
US-Börsen werden unverändert erwartet

Die Index-Futures ließen rund eine Stunde vor Börsenbeginn eine unveränderte Eröffnung an der Wall Street erkennen. Durch die Argentinien-Krise verstärke sich jedoch die Nervosität in den Märkten.

rtr NEW YORK. Vor dem Hintergrund der Krise in Argentinien und der Übernahme von AT&T Broadband durch den US-Kabelfernseh-Anbieter Comcast gehen Händler am Donnerstag von einem unveränderten Einstieg der US-Aktienmärkte in den Handel aus. Marktteilnehmer erwarten einen starken Kursgewinn der Telekom-Aktien, nachdem Comcast den Kauf der Kabel-TV-Sparte des Telekommunikationskonzerns AT&T für insgesamt 72 Mrd. Dollar besiegelt hat.

Nachdem der argentinische Wirtschaftsminister Domingo Cavallo gemeinsam mit dem gesamten Kabinett seinen Rücktritt angekündigt hatte, seien Händler vorsichtig. "Jeder wird darauf achten", sagte Lance Zipper von Brean Murray & Co. Durch die Krise verstärke sich die Nervosität in den Märkten.

Die Index-Futures ließen rund eine Stunde vor Börsenbeginn ebenfalls eine unveränderte Eröffnung an der Wall Street erkennen. So notierte der Standard&Poor's 500 Index Future für März 0,20 Punkte tiefer auf 1 152,90 Zählern, während der Nasdaq-100-Future für denselben Monat vier Punkte auf 1637 Zähler zulegte. In Frankfurt notierte der Dow-Jones-Index, der auf Basis der in Frankfurt gehandelten US-Aktien berechnet wird, 0,32 % im Minus bei 10 037,77 Punkten.

Am Mittwoch hatte der Dow-Jones-Index 0,72 % im Plus auf 10 070,49 Zählern geschlossen, während der Nasdaq-Index 1,09 % im Minus auf 1982,89 Punkten aus dem Handel ging. Der S&P-500-Index beendete die Sitzung 0,58 % höher auf 1149,56 Punkten.

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