Argentinienkrise belastet Ergebnis
Analysten sehen Gewinneinbruch bei HSBC

Die Bankengruppe HSBC wird nach Einschätzung von Analysten für das Jahr 2001 einen Gewinneinbruch von bis zu 18 % ausweisen. Das Ergebnis werde unter anderem durch die Argentinienkrise und faule Kredite belastet.

Reuters HONGKONG. Die aus London geleitete HSBC wies im Jahr 2000 einen Nettogewinn von 6,63 Mrd. $ (7,6 Mrd. ?) und ist nach Marktkapitalisierung die weltweit zweitgrößte Bank.

Analyst Keith Irving von Merrill Lynch erwartet bei HSBC einen Gewinneinbruch um 14 % auf 5,68 Mrd. $. Besonders die Risikoaufwendungen für Verluste in Argentinien sieht er dafür verantwortlich. Die Analysten der Deutschen Bank erwarten einen Gewinneinbruch um 18 %, Goldman Sachs sieht den HSBC-Gewinn um 17 % niedriger als im Vorjahr.

Die argentinische Regierung hatte nach vier Rezessionsjahren am 4. Januar den Schuldendienst eingestellt. Analysten zufolge muss allein HSBC deshalb bis zu 1,3 Mrd. $ abschreiben. HSBC-Aktien fielen seit dem 4. Januar rund ein Zehntel auf 85,50 Hongkong-Dollar und damit etwas stärker als des Hang-Seng-Index.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%