Armani: Zwischenruf: Der Altmeister

Armani
Zwischenruf: Der Altmeister

An Giorgio Armani kann sich die Konkurrenz ein Vorbild nehmen. Der Stylist hat in den letzten Jahren jene Trends der Luxusgüterindustrie mitgemacht, die tatsächlich Werte schufen. Andererseits hat er sich Moden verweigert, mit denen andere mittlerweile in Schwierigkeiten geraten sind.

mab. So hätte Armani sein Unternehmen bereits vor Jahren verkaufen können. Der LVMH - Konzern bot ihm Milliarden. Doch Giorgio beharrte auf seiner Unabhängigkeit. Mittlerweile ist er selbst zu einem der ganz Großen herangewachsen. Der Verlockung, selbst einen Multimarken-Konzern aufzubauen, hat er hingegen stets widerstanden. Armani hat vielmehr in die Stärke der eigenen Marke vertraut. Mit Recht. Sein Unternehmen dürfte 2001 der Modekonzern in Italien gewesen sein, der am schnellsten gewachsen ist. Nur ein Problem hat der Altmeister noch nicht gelöst: die Nachfolge. Sein Haus ist gänzlich auf ihn zugeschnitten. Was soll aber geschehen, sollte der heute 67-Jährige nicht mehr sein? Der Gang an die Börse, den er beharrlich verweigert, könnte eine Lösung sein.

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