Arzneihersteller erwartet siebtes Rekordjahr in Folge
Stada bekräftigt Jahresziele

Der Bad Vilbeler Arzneimittelhersteller Stada hat nach einem Umsatz- und Ergebnisplus in den ersten sechs Monaten seine Geschäftsziele für das Gesamtjahr bekräftigt.

HB/dpa BAD VILEL. Der Arzneimittelhersteller Stada erwartet das siebte Rekordjahr in Folge. Angesichts guter Halbjahreszahlen bekräftigte der Spezialist für patentfreie Medikamente am Montag in Bad Vilbel die Prognose, im Jahr 2002 einen Gewinn vor Steuern von mindestens 60 Millionen Euro und ein zweistelliges Umsatzplus zu erzielen. "Wir sind die günstige Lösung für den globalen Kostendruck im Gesundheitswesen", kommentierte ein Firmensprecher den Erfolg.

In den ersten sechs Monaten 2002 hatte der Konzern aus Bad Vilbel Umsatz und Ergebnis kräftig gesteigert. Die Erlöse erhöhten sich im Vergleich zum Vorjahr um 15 Prozent auf 309,2 Millionen Euro. Der Vorsteuergewinn kletterte um 39 Prozent auf 33 Millionen Euro. Der Konzerngewinn verdoppelte sich nahezu auf 19,8 (Vorjahr: 10,3) Millionen Euro.

Zum Ergebnis trugen vor allem die drei Geschäftsfelder patentfreie Medikamente (Generika), Marken und Spezialpharmazeutika bei. Dort stiegen die Erlöse um 28 Prozent auf 266,5 Millionen Euro. Ohne Firmenzukäufe hätte das Wachstum aus eigener Kraft in diesen Bereichen 17 Prozent betragen. Allein die Sparte Generika steuerte 208 Millionen Euro zum Umsatz bei.

Der Beitrag der drei Kernsparten zum Konzerngewinn betrug 25,2 Millionen Euro. Davon kamen 20,5 Millionen Euro aus dem Bereich Generika. Damit konnten Verluste im Handelsgeschäft mehr als ausgeglichen werden. Dort schlugen Umbaumaßnahmen des holländischen Handelsgeschäfts negativ zu Buche.

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