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Arzthelferinnen bekommen 1,8 Prozent mehr

Arbeitnehmervertreter sprechen von einem "Resultat der Vernunft" - und hoffen auf bessere Zeiten nach der Bundestagswahl.

ap EPPSTEIN. Arzthelferinnen in Deutschland bekommen in diesem Jahr 1,8 % mehr Lohn. Wie der Bundesverband der Arzt- Zahnarzt- und Tierarzthelferinnen (BdA) am Montag mitteilte, stimmte der Verbandsvorstand am Wochenende dem Ergebnis der Tarifverhandlungen vom vergangenen Mittwoch zu. Die Gehälter für Arzthelferinnen in den neuen Bundesländern sollen außerdem von bisher 83 auf 85 % des Westniveaus angehoben werden. Die stellvertretende BdA-Bundesvorsitzende Ria Maaß sprach angesichts der Budgetierung des Gesundheitswesens von einem "Resultat der Vernunft". Eine Ablehnung des Angebots der Arbeitgeber hätte nur zu einem monatelangen Aussetzen der Gespräche geführt. Der Verband hoffe, dass die nach der Bundestagswahl angekündigte Gesundheitsreform Möglichkeit für ein "leistungsgerechtes" Einkommen eröffne.

Die lineare Gehaltserhöhung gilt rückwirkend zum 1. Januar 2002. In dem Verband sind rund zehn Prozent der 300 000 Arzthelferinnen in Deutschland organisiert. Das Abkommen soll aber Signalwirkung haben. Es tritt in Kraft, wenn bis Mitte Februar weder von Arbeitgebern noch von Arbeitnehmern Protest eingelegt wurde. Nur ein bis zwei Prozent der 300 000 Betroffenen sind dem Verband zufolge männlich.

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