Asche über Quito
Ecuador: Ausnahmezustand nach Vulkanausbruch

Die Regierung Ecuadors hat nach dem Ausbruch des Vulkans Reventador über die Hauptstadt Quito und umliegende Gebiete des Landes den Ausnahmezustand verhängt. Alle Kinder erhielten schulfrei, und auch die meisten Betriebe und Büros blieben geschlossen.

HB/dpa QUITO. Angesichts einer dicken Ascheschicht auf Straßen und Gebäuden forderten die Behörden die 1,8 Mill. Bewohner der Hauptstadt auf, zu Hause zu bleiben. Auch der Flughafen der Stadt wurde geschlossen. Etwa 3 000 Menschen in unmittelbarer Nähe des Vulkans mussten in Sicherheit gebracht werden.

Der 105 Kilometer östlich von Quito gelegene Vulkan hatte am Sonntag Asche und Rauch bis in eine Höhe von 12 000 Metern geschleudert, teilten die Behörden weiter mit. Der Reventador ist 4 800 Meter hoch und seit langem aktiv. Zuletzt war er im April 1976 ausgebrochen.

Quito glich am Montag einer Geisterstadt. Unter dem grauen Schleier der Vulkanasche lagen die Straßen verwaist und die wenigen Passanten trugen Schutzmasken vor Mund und Nase. Die Asche und die Gase lösen Atembeschwerden, Augenbrennen und allergische Reaktionen aus.

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