Asien im Visier
Vorwerk will internationales Geschäft ausbauen

Der Wuppertaler Haushaltsgeräte- und Teppichhersteller Vorwerk will auf den internationalen Märkten noch stärker Flagge zeigen. Die Position als weltweite Nummer eins für den Direktvertrieb hochwertiger Haushaltsgüter wolle das Unternehmen ausbauen, sagte der persönlich haftende Gesellschafter, Jörg Mittelsten Scheid, am Freitag bei der Bilanzvorlage in Düsseldorf.

HB/dpa DÜSSELDORF. Ins Visier genommen haben die Wuppertaler vor allem den asiatischen Markt. Die Entwicklung in China, wo Vorwerk 2002 gut zwölf Mill. ? Umsatz machte, sei atemberaubend. Mittelfristig strebt die Gruppe in der gesamten Region ein Volumen von 500 Mill. ? an (2002: 120 Mio Euro). Nicht abschätzen könne das Unternehmen gegenwärtig die Auswirkungen der Lungenkrankheit Sars auf die Geschäfte in der Region.

Zufrieden zeigte sich Mittelsten Scheid mit dem Geschäftsjahr 2002. So kletterte das Geschäftsvolumen trotz der Konsumschwäche um 3 % auf 1,57 Mrd. ?. Hierzu hätten vor allem die Direktvertriebe in Italien und Spanien beigetragen. Ebenfalls zufrieden sei die Ertragslage gewesen. Zahlen nannte der Vorwerk-Chef aber nicht. In den ersten vier Monaten 2003 kletterten die Umsätze der Gruppe um 6 %.

Der größte Anteil des Vorwerk-Geschäfts entfiel 2002 auf die Sparte Kobold Systems (Staubsauger und Zubehör) mit einem Umsatz von 667 Mill. ?. Auf die multifunktionale Küchenmaschine Thermomix entfielen 197 Mill. ? (plus 1 %). Einbußen verzeichnete Vorwerk dagegen angesichts eines rückläufigen Gesamtmarktes für Bodenbeläge bei Teppichen mit minus 9 %.

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