Asien ist Wachstumschance für Lufthansa: Asiana wird Mitglied der Star Alliance

Asien ist Wachstumschance für Lufthansa
Asiana wird Mitglied der Star Alliance

Die südkoreanische Fluggesellschaft Asiana Airlines wird mit Wirkung vom 1. März an Mitglied der Star Alliance.

vwd/dpa SEOUL. Dies wurde am Montag in Seoul auf einer Konferenz mit Repräsentanten aller in der Star Alliance vertretenen 14 Luftverkehrsunternehmen mitgeteilt. Neben der Korean Air Lines Co, die Mitglied der Sky-Team-Allianz ist, bedient Asiana 18 Inlands- sowie 53 internationale Routen mit einer Flotte von 64 Flugzeugen.

Wie ihr Präsident und CEO Park Chan-Bup sagte, ebne die Mitgliedschaft in der Star Alliance der Gesellschaft den Weg zu einer global agierenden Fluglinie. Asiana werde in der zweiten Jahreshälfte mit der Air Canada ein Code-Sharing-Abkommen auf der Strecke nach Vancouver schließen und entsprechende Vereinbarungen auch mit anderen Mitgliedern der Allianz anstreben.

Lufthansa sieht Engagement in Asien als Wachstumschance

Der asiatische Markt bleibt für die Lufthansa ein Wachstumsfeld. "Wir sehen hier einen unserer wichtigsten Zukunftsmärkte", sagte der Vorstandsvorsitzende der Lufthansa, Jürgen Weber, am Montag in Seoul. Mit dem neuen Kooperationspartner in Seoul will die Star-Alliance neben dem koreanischen auch den chinesischen Markt besser erschließen. Asiana fliegt 12 Ziele in China an. Weber stellte aber klar, dass die Kooperation keine negativen Auswirkungen auf die Zusammenarbeit mit Air China habe. "Der chinesische Markt ist so groß, dass er mit verschiedenen Strategien erschlossen werden muss", sagte der Lufthansa-Chef. Die deutsche Fluggesellschaft bietet seit mehreren Jahren Code-Sharing-Flüge gemeinsam mit Air China an.

Trotz der Kooperation will Lufthansa auch die Zahl der Direktflüge nach Asien weiter erhöhen, wenn es die Nachfrage zulasse. Neben China und Korea sei Indien einer der wichtigsten Märkte, kündigte Weber an. Im technischen Bereich sieht Weber noch weitere Kooperationspotenziale innerhalb der Star-Alliance.

Lufthansa strebt Catering-JV mit Asiana an

Die Deutsche Lufthansa will mit Asiana Airlines ein Catering-Joint-Venture (JV) gründen. Weber deutete an, Lufthansa würde das Catering-Geschäft von Asiana eventuell auch übernehmen. Details nannte er nicht. Der Asiana-President und CEO Park Chan-Bup bestätigte solche Verhandlungen. Wie er sagte, will die Lufthansa eine Beteiligung von 70 bis 80 Prozent am Catering übernehmen. Über die Ausgliederung des Bereichs will Asiana die Schuldentilgung voran treiben.

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