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Astrazeneca erhält erweiterte Zulassung für Magenmittel Nexium

Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat für sein Magenmedikament Nexium eine Indikationsausweitung erhalten. Wie der Konzern am Donnerstag in London mitteilte, darf Astrazeneca Nexium nun auch für Magengeschwüre, für Patienten mit Risiken und zur Vorbeugung von Magen- und Darmgeschwüren in Verbindung mit Nsaid (nicht-steroidale Entzündungshemmer) anbieten.

dpa-afx LONDON. Der britisch-schwedische Pharmakonzern Astrazeneca hat für sein Magenmedikament Nexium eine Indikationsausweitung erhalten. Wie der Konzern am Donnerstag in London mitteilte, darf Astrazeneca Nexium nun auch für Magengeschwüre, für Patienten mit Risiken und zur Vorbeugung von Magen- und Darmgeschwüren in Verbindung mit Nsaid (nicht-steroidale Entzündungshemmer) anbieten.

Der gegenseitige Anerkennungsprozess (Mutual Recognition Procedure; MRP) sei erfolgreich abgeschlossen worden, und Astrazeneca warte nun auf die nationale Umsetzung, hieß es weiter. Über das europäische Verfahren zur gegenseitigen Anerkennung sollen auch Zulassungen in anderen EU-Staaten erreicht werden.

Nexium ist das Nachfolgeprodukt des umsatzstarken Magen-Darm-Medikaments Prilosec, ein Schlüsselprodukt, für das der Konzern zunehmend Konkurrenz durch Hersteller von Nachahmer-Produkten erhalten hat. Mit dem zur Gruppe der Protonen-Pumpenhemmern gehörendem Nexium, das derzeit hauptsächlich zur Behandlung von Sodbrennen eingesetzt wird, sezte Astrazeneca nach eigenen Angaben in der ersten Jahreshälfte weltweit 1,826 Mrd. $ um. Dies habe einem Plus von 20 % entsprochen.

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