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Astrazeneca steigert Vorsteuergewinn im Rahmen der Erwartungen

Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen Astrazeneca hat Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal gesteigert.

dpa-afx LONDON. Das britisch-schwedische Pharmaunternehmen Astrazeneca hat Umsatz und Ergebnis im dritten Quartal gesteigert. Der Vorsteuergewinn vor Sonderposten habe sich von 1,119 Mrd. Dollar im Vorjahreszeitraum auf 1,274 Mrd. Dollar erhöht, teilte das Unternehmen am Donnerstag in London mit. Die Experten hatten einen Vorsteuergewinn zwischen 1,22 Mrd. und 1,32 Mrd. Dollar erwartet. Der Umsatz stieg von 4,803 auf 5,265 Mrd. Dollar.

Trotz der enttäuschenden Entwicklung bei dem Gerinnungshemmer Exanta habe sich die Geschäftslage in der zweiten Jahreshälfte bisher gut entwickelt, sagte Konzernchef Sir Tom Mckillop. "Bei einer anhaltend starken Leistung im vierten Quartal sollte ein Gewinn je Aktie (EPS) vor Sonderposten von rund 2,10 Dollar im Gesamtjahr zu erreichen sein", sagte er. Die US-Arzneimittelbehörde FDA hatte vor kurzem die Zulassung von Exanta in den USA verweigert.

Im Zusammenhang mit dem Exanta-Vorfall hat der weltweit fünftgrößte Pharmakonzern im dritten Quartal eine Rückstellung von 80 Mill. Dollar gebildet. Das EPS vor Sonderposten betrug im dritten Quartal 0,55 Dollar (Vorjahr: 0,47 Dollar). Analysten hatten mit 0,53 bis 0,55 Dollar gerechnet.

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