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AT & T konzentriert sich auf Geschäftskunden - Gewinn bricht ein

(dpa-AFX) Bedminster - Die größte amerikanische Ferngesprächsgesellschaft AT & T Corp. < T.NYS > < ATT.ETR > will sich nicht mehr um neue Privatkunden bemühen. Stattdessen wolle sich die Gesellschaft auf sein Telefon- und Datengeschäft mit Unternehmen konzentrieren, das 75 Prozent des Umsatzes bringe, wie der im S & P-100-Index < OEX.IND > notierte Konzern am Donnerstag in Bedminster mitteilte. Für das zweite Quartal gab AT & T einen drastischen Gewinneinbruch bekannt.

(dpa-AFX) Bedminster - Die größte amerikanische Ferngesprächsgesellschaft AT & T Corp. < T.NYS > < ATT.ETR > will sich nicht mehr um neue Privatkunden bemühen. Stattdessen wolle sich die Gesellschaft auf sein Telefon- und Datengeschäft mit Unternehmen konzentrieren, das 75 Prozent des Umsatzes bringe, wie der im S & P-100-Index < OEX.IND > notierte Konzern am Donnerstag in Bedminster mitteilte. Für das zweite Quartal gab AT & T einen drastischen Gewinneinbruch bekannt.

Der Überschuss des nach Umsatz drittgrößten Telekomkonzerns der USA sank im vergangenen Quartal auf 0,14 (Vorjahr: 0,68) Dollar je Aktie. Das entsprach einem Überschuss von 108 (536) Millionen Dollar. Trotz des Gewinnrückgangs erfüllte AT & T die Erwartungen des Analysten. Das operative Ergebnis sackte von 1,03 Milliarden auf 348 Millionen Dollar ab und der Quartalsumsatz auf 7,64 (8,79) Milliarden Dollar.

Abschied VOM Privatkunden

AT & T ist einer der führenden Anbieter von Telekomdienstleistungen für Geschäftskunden. Fast drei Viertel des Konzernumsatzes kommt aus dem Bereich AT & T Business. "Wir versuchen, den Raum zwischen AT & T und unseren Konkurrenten im Geschäftskunden-Markt zu vergrößern, während wir gleichzeitig unsere Kostenstrukturen und unsere Finanzstärke verbessern", sagte Konzernchef David Dorman

AT & T wird nicht länger auf dem Festnetz-Markt für Privatkunden (Orts- und Ferngespräche) konkurrieren. Bisherige AT & T-Kunden würden zwar weiterhin in bewährter Weise betreut, aber das Unternehmen werde nicht mehr in die Kundenwerbung in diesem Bereich investieren. Durch die Abkehr von dieser Kundengruppe kann das Unternehmen alleine in der Werbung einen dreistelligen Millionenbetrag einsparen.

Konkurrenz

Analysten führten den Schritt von AT & T auf die starke Konkurrenz von regionalen Telefongesellschaften wie Verizon, Bellsouth und SBC zurück. Verbraucherschützer kritisierten die Entscheidung. Dadurch werde der Wettbewerb auf dem Telefonmarkt geschwächt, sagte ein Sprecher des Verbands Consumers Union.

Im abgelaufenen Quartal setzte das Geschäftsfeld AT & T Business mit 5,6 Milliarden Dollar 12,7 Prozent weniger um als ein Jahr zuvor. Der Konzern begründete dies unter anderem mit Preiswettkämpfen. In der Sparte AT & T Consumer meldete die Gesellschaft einen Umsatzschwund von 14,6 Prozent auf 2,0 Milliarden Dollar. Als Gründe führte AT & T den anhaltenden Wettbewerb, die Abwanderung von Kunden zu Handys, ins Internet sowie hin zu günstigeren Produkten und Telefontarifen an.

An der New Yorker Börse verbuchte die Aktie der Telefongesellschaft einen Aufschlag von 0,77 Prozent auf 14,44 Dollar.

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