Athleten positiv getestet
Dopingskandal erschüttert Indien

Der indische Sport muss mit einem schweren Dopingskandal fertig werden. 22 Athleten, darunter 13 Medaillengewinner, sollen während der 32. National Games im November 2002 in Hyderabad positiv auf verbotene Substanzen getestet worden sein. Das teilte der Generalsekretär des Indischen Olympischen Komitees (IOA), Randhir Singh, am Dienstag mit. Bei neun Sportlern wurde nach Aussagen Singhs das anabole Steroid Nandrolon nachgewiesen.

HB/dpa HAMBURG. Der Ruderer Laxman Singh, der im Einzel die Bronzemedaille gewonnen hatte, wurde vom indischen Ruderverband trotz der noch ausstehenden B-Proben auf Lebenszeit gesperrt. Am 23. April will die medizinische Kommission des IOA die Namen der betroffenen Athleten sowie Sanktionen gegen sie bekannt geben, sagte Randhir Singh.

Bereits bei den Commonwealth Games im Juli und August des vergangenen Jahres in Manchester waren zwei indische Medaillengewinner im Gewichtheben des Dopings überführt worden. Die Mittelstreckenläuferin Sunita Rani wurde im Oktober 2002 bei den Asienspielen in Busan nach Gold über 1 500 und Bronze über 5 000 Meter gleich zwei Mal positiv auf Nandrolon getestet. Auf Grund von Unregelmäßigkeiten im Analyse-Labors in Seoul sprach sie der Leichtathletik-Weltverband jedoch vom Doping-Verdacht frei.

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