ATHOC bis Zeus
Olympia von A bis Z

Bei den Olympischen Spielen - egal ob vor dem Fernseher oder im Stadion - ist etwas Fachwissen einfach ein Muss. Handelsblatt.com hat das Olympia-ABC zusammengestellt, das Sie für die Spiele fit macht.

HB DÜSSELDORF. Die Liste der Abkürzungen und Fachwörter bei Olympia ist lang. Hier finden Sie einen Ausschnitt mit den wichtigsten Informationen zu den diesjährigen Spielen - von ATHOC bis Zeus sozusagen.

A wie ATHOC: Das Organisationskomitee der 28. Sommerspiele. Hofft darauf, dass es nach den immer wieder kritisierten Vorbereitungen nun während der Wettkämpfe nicht viele Entscheidungen ad hoc treffen muss. Erstmals organisiert ein Komitee die Olympischen und die Paralympischen Spiele.

B wie Bäumler und Betty Barclay : Statten die deutschen Olympia-Teilnehmer mit etwa 70 000 Kleidungsstücken aus. Damit sie - ungeachtet der sportlichen Ergebnisse - eine gute Figur abgeben.

C wie Santiago Calatrava:: Der spanische Stararchitekt hat das 18 000 Tonnen schwere Dach aus Glas und Stahl fürs Olympiastadion entworfen.

D wie Dora Bakoyanni : Athens erstes weibliches Stadtoberhaupt. Im Oktober 2002 als Vertreterin der konservativen "Nea Demokratia" mit über 60 Prozent der Stimmen gewählt. Tochter des früheren Ministerpräsidenten Konstantinos Mitsotakis.

E wie Edelmetall: Gab es in der Antike nicht. Der Sieger wurde mit dem Zweig des wilden Ölbaums bekränzt. Der Zweite und Dritte gingen leer aus - "Kranz oder Tod" hieß es spöttisch.

F wie Feuer und Flamme: Die olympische Fackel, die erstmals 1928 in Amsterdam brannte, wird durch alle fünf Kontinente getragen. Sie hat dieses Mal die Form eines Olivenbaum-Blattes und ist hauptsächlich aus dessen Holz hergestellt.

G wie Geschwister: Sind die offiziellen Maskottchen Athena und Phoebus. Die in orange gekleidete Athena trägt den Namen der Göttin der Weisheit, Bruder Phoebus (ganz in Blau) den des Gottes des Lichts und der Musik.

H wie Helliniko Olympic Complex: Das HOC ist ein völlig neues Sportzentrum auf dem alten Flughafen Hellenikon im Athener Süden. In den alten Hangars finden viele Wettbewerbe statt. Nach den Spielen soll hier Europas größter Vergnügungspark entstehen.

I wie Internationales Olympisches Komitee (IOC) : Die mächtigste Sportorganisation der Welt - auch die Herren und Damen der Ringe genannt.

J wie Jugendwahn: Erfasst die ganze Welt, wenn es darum geht, den sportlichsten jungen Menschen bei ihren Höchstleistungen zuzusehen.

K wie Kugelstoßen: Schauplatz der Wettbewerbe ist - gegen die Proteste von Archäologen - am 18. August der archäologische Park in Olympia. Kraftsport pur - ohne Tribüne, Beleuchtung und elektrische Anzeigetafel. Nur 15 000 Zuschauer sind zugelassen. Dabei gab es das Kugelstoßen in der Antike gar nicht.

L wie Lesetipp: Der griechische Bestsellerautor Petros Markaris recherchierte für seinen Roman "Live!" (Diogenes-Verlag) im Milieu der Olympia-Baustellen und prophezeite: "Olympia 2004 wird auf einem Provisorium stattfinden."

M wie Marathon: Der traditionelle Lauf über 42,195 km wird auf der klassischen Strecke zurückgelegt. Start bei den Männern (29. August) und Frauen (22. August) ist in Marathon, das Ziel im alten Panathinäischen Stadion, das auch Kallimarmaro ("schöner Marmor") genannt wird. Hier fanden 1896 die ersten Olympischen Spiele der Neuzeit statt.

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