Atombomben und Biowaffen
USA „spielen" Terroralarm

In den USA hat am Montag die bislang größte Terrorschutzübung des Landes begonnen. Mehr als 8500 Soldaten, Polizisten, Feuerwehrleute, Ärzte und Experten für Massenvernichtungswaffen bereiteten sich auf das Manöver "Topoff 2" (für "top officials" - Spitzenbeamte) vor.

HB/dpa WASHINGTON. Die Terrorwelle sollte um 21 Uhr MESZ in Seattle an der Westküste beginnen, wo die Explosion einer "schmutzigen Atombombe" simuliert werden sollte.

Ziel der Übung unter der Leitung des Heimatschutzministeriums ist die Koordination der verschiedenen Behörden und Rettungsdienste. So sollen im Fall der Explosionsübung nahe Seattle Hunderte Feuerwehrleute, Ärzte und andere Nothelfer die Maßnahmen proben, die sofort nach der Explosion einer Bombe mit radioaktivem Material nötig wären. Die Polizei sollte ein zum Unglücksort erklärtes Gebiet großräumig absperren, und die örtlichen Krankenhäuser sollten die Aufnahme zahlreicher Patienten üben.

Am Donnerstag geht die angenommene "Terrorwelle" in Chicago im Bundesstaat Illinois weiter. Hier wird ein Anschlag mit Biowaffen simuliert. Begonnen wird diese Übung mit der Einlieferung von zahlreichen Patienten, die angeblich unter grippeähnlichen Symptomen leiden, in Krankenhäuser. Die Ärzte müssen dann feststellen, dass es sich um einen Biowaffenangriff handeln muss und die Behörden alarmieren.

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