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Atoss bleibt hinter den Erwartungen zurück

Das Softwareunternehmen erwirtschaftet 40 Millionen DM weniger Umsatz als erwartet und hat die Planzahlen für das Gesamtjahr gesenkt.

Reuters MÜNCHEN. Die Münchener Atoss Software AG hat bei Vorlage ihrer Neunmonatszahlen ihre Plandaten für das Gesamtjahr 2000 gesenkt. Das am Neuen Markt notierte Softwareunternehmen teilte am Freitag nach Börsenschluss mit, dass für 2000 der Umsatz mit etwa 40 Mill. DM hinter den bisherigen Erwartungen zurückbleiben werde. Der verzögerte Anlauf neuer Produkte und die Belastungen durch hohe Investitionen führten zudem dazu, dass für das Gesamtjahr lediglich ein ausgeglichenes Nachsteuerergebnis angestrebt werde. Der Vorstand sei trotz des international schwierigen Umfelds in der Informationstechnologiebranche mit dem Erreichten nicht zufrieden, hieß es.

Nach Unternehmensangaben war der Umsatz in den ersten drei Quartalen um 22 % auf 30,1 Mill. DM gegenüber dem Vorjahr gestiegen. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) habe zum Ende des dritten Quartals bei minus 1,2 Mill. DM gelegen, verglichen mit 2,3 Mill. DM zum Ende des Vorjahresquartals. Nach Steuern sei ein Ergebnis von minus 1,0 Mill. DM erwirtschaftet worden nach 0,6 Mill. im Vorjahreszeitraum. Vor allem deutlich gestiegene Investitionen sowie Verzögerungen bei Vertragsverhandlungen von Kundenprojekten seien für den Rückgang verantwortlich.

Atoss wolle nun einer deutlichen Verbesserung der Kennziffern die allerhöchste Priorität einräumen, hieß es.

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