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Atta traf sich mehrfach mit irakischen Agenten

Der mutmaßliche Flugzeug-Attentäter Mohammed Atta hat sich nach Angaben der Prager Zeitung "Hospodarske noviny" (Mittwoch- Ausgabe) bereits im Mai 2000 in Tschechien mit Agenten des irakischen Geheimdienstes getroffen.

dpa PRAG. Innenminister Stanislav Gross hatte bisher nur ein Treffen im Frühjahr 2001 bestätigt. Warum der Ägypter, der in Hamburg studiert hat, mindestens vier Mal in Tschechien war, ist unklar. Es gebe bisher keinen Hinweis, dass die Treffen in Zusammenhang mit den Anschlägen des 11. September stünden, sagte Gross der Zeitung.

Unterdessen bestätigte ein tschechischer Waffenexperte, dass eine unlängst am Prager Flughafen gefundene Panzerfaust funktionstüchtig war. Mit der Waffe, deren Herkunft ungeklärt ist, hätte man durchaus ein Flugzeug treffen können, zitierten Prager Zeitungen am Mittwoch den Techniker. Militärexperten hatten am Dienstag die Panzerfaust auf einem Versuchsgelände abgefeuert und die Wirkung untersucht. Unklar ist, ob die Waffe zu einem Anschlag benutzt werden sollte.

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