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Attentat auf designierten Regierungschef in Pakistan

Islamabad (dpa) - Bei einem Attentat auf den designierten pakistanischen Ministerpräsidenten Shaukat Aziz sind am Freitag mindestens sechs Menschen getötet und über zwanzig weitere verletzt worden. Der künftige Regierungschef blieb unverletzt.

Islamabad (dpa) - Bei einem Attentat auf den designierten pakistanischen Ministerpräsidenten Shaukat Aziz sind am Freitag mindestens sechs Menschen getötet und über zwanzig weitere verletzt worden. Der künftige Regierungschef blieb unverletzt.

Der Anschlag wurde in Fateh Jang, rund 50 Kilometer südwestlich der Hauptstadt Islamabad, verübt. Nach Polizeiangaben ist unter den Toten der Fahrer von Aziz sowie der Attentäter. Staatschef Pervez Musharraf, der im Dezember 2003 in Rawalpindi zwei Attentate überlebt hatte, verurteilte den Anschlag vom Freitag scharf und bekräftigte die Verpflichtung seines Landes zum Kampf gegen den Terrorismus.

Zuvor hatte der Generalsekretär der in Pakistan regierenden Moslemliga, Mushahid Hussein Syed, erklärt, hinter dem jüngsten Anschlag stünden dieselben Leute, die im Dezember versucht hätten, den Präsidenten zu töten.

Die Regierung in Pakistan war im Juni zurückgetreten. Aziz soll in Kürze die Regierungsgeschäfte übernehmen. Er war bisher Finanzminister.

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