Attest darf nur selten rückdatiert werden
Wochenende zählt bei Krankheit mit

Ausgerechnet freitags krank geworden und am Montag immer noch nicht fit? Dann müssen Arbeitnehmer in die Gänge kommen und dem Chef ein ärztliches Attest vorlegen.

wiwo/ap WIESBADEN. Es gilt die Regel: Sind Beschäftigte länger als drei Tage lang arbeitsunfähig, wird ein Attest fällig. Und dabei zählen auch Samstage, Sonntage sowie Feiertage mit. Darauf macht die R+V-Versicherung in Wiesbaden aufmerksam.

Wichtig ist auch, dass der Arzt den Beginn der Arbeitsunfähigkeit möglichst auf den ersten Tag der Krankheit datiert, nicht erst auf den Tag der Attest-Vorlagepflicht. Wer krank wird, sollte deshalb schnell zum Doktor gehen. Ärzte dürfen Atteste nur dann rückdatieren, wenn sie bei der Untersuchung zum Ergebnis kommen, dass die Krankheit schon in den Tagen zuvor bestand. Eine Rückdatierung ist auch nur bis zu zwei Tage zulässig.

Wer es wiederholt versäumt, rechtzeitig ein Attest zu liefern, muss mit einer Abmahnung, schlimmstenfalls mit der Kündigung rechnen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%