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AT&T erwägt Gebot für At-Home-Aktiva

AT&T Corp, New York, erwägt offenbar, ein Gebot für einige Vermögenswerte der At Home Corp, Redwood City, abzugeben, falls das Internetunternehmen Gläubigerschutz beantragt.

vwd SAN FRANCISCO. Dies berichtet das "Wall Street Journal" (WSJ) am Donnerstag unter Berufung auf gut unterrichtete Kreise. AT&T, die eine Mehrheitsbeteiligung an At Home hält, wolle 250 Mill. bis 350 Mill. $ für einige Plattformen bieten, um ihren Kabelkunden weiterhin einen Hochgeschwindigkeitszugang zum Internet bieten zu können, heißt es. Die Kabelsparte von AT&T, AT&T Broadband, hat 1,5 Mill. Kunden, die den At Home-Internetzugang nutzen.

Dieser Dienst ist das am schnellsten wachsende Segment der Sparte. Wie die Zeitung weiter berichtet, wird damit gerechnet, dass At Home wegen ihrer Liquiditätsprobleme in den kommenden beiden Wochen Gläubigerschutz beantragt. Eine Sprecherin des Unternehmens hatte mitgeteilt, dass At Home noch nicht entschieden habe, wie in der gegenwärtigen Situation vorzugehen sei. Allerdings räumte sie ein, dass das Unternehmen Finanzberater engagiert habe. AT&T hingegen wollte zu den Übernahmegerüchten nicht Stellung nehmen.

Laut "WSJ" könnte es jedoch sein, dass At Home einen Verkauf an AT&T wegen der engen Verbindung der beiden Unternehmen ablehnt, um nicht den Eindruck des Betrugs zu erwecken. Werde einem Unternehmen Gläubigerschutz gewährt, erhalte es die Möglichkeit, den Wert seiner Aktiva zu maximieren. Mögliche Gläubiger könnten also klagen, falls sie glaubten, das betreffende Unternehmen habe beim Verkauf von Aktiva nicht den höchstmöglichen Preis erzielt, schreibt das "WSJ".

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