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AUA will Lauda Air in neue Konzernstruktur einbinden

Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) will nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden der Lauda Air, Nicki Lauda, das Unternehmen sanieren und neu strukturieren.

dpa/afx HAMBURG/WIEN. Die österreichische Fluggesellschaft Austrian Airlines (AUA) will nach dem Rücktritt des Vorstandsvorsitzenden der Lauda Air, Nicki Lauda, das Unternehmen sanieren und neu strukturieren. Wie der Vorstand der Austrian Airlines am Mittwochabend in einer Stellungnahme zu dem Ausscheiden des dreimaligen Formel 1-Weltmeisters erklärte, wird die AUA "die notwendigen Schritte für eine langfristig wirksame Sanierung der Lauda sowie eine Einbindung der Gesellschaft in eine neu konzipierte Konzernstruktur einleiten". Die Vorstandsmitglieder Herbert Bammer und Mario Rehulka erklärten weiter, sie gingen davon aus, dass die Erkenntnisse der Rechnungsprüfer "Herrn Lauda zu diesem Schritt veranlasst haben". Die AUA hält 36 % an Lauda Air.

Die AUA hat am Mittwoch in Wien "die schwierige finanzielle Situation der Lauda Air" für ihr eigenes Bilanzminus verantwortlich gemacht. Große Teile des Verlustes von 261 Mill. Schilling (rund 37 Mio DM) aus dem Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit in den ersten neun Monaten des laufenden Jahres seien durch Lauda Air hervorgerufen worden. Am Samstag wird der Lauda Air-Aufsichtsrat nach diesen Informationen einen Interimsvorstand bestimmen.

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