Auch Ajax gescheitert
Besiktas streicht „Auf Schalke“ die Segel

Chelsea London war trotz der enthusiastischen Unterstützung von mehr als 50 000 Türken in der Gelsenkirchener Arena "Auf Schalke" dann doch eine Nummer zu groß für Besiktas Istanbul. 0:2 hieß es am Ende, und damit war der Traum vom Achtelfinale der Fußball-Champions-League für die Türken geplatzt. Wie Besiktas erging es auch Ajax Amsterdam. Nicht einmal in den Uefa-Cup schafften es dagegen die Glasgow Rangers und das Lothar-Matthäus-Team Partizan Belgrad.

HB HAMBURG/GELSENKIRCHEN. In der wegen der Bombenattentate in der türkischen Metropole in die Arena Auf Schalke verlegten Partie unterlag Besiktas gegen den bereits qualifizierten FC Chelsea verdient. Den zweiten Platz in der Gruppe G sicherte sich überraschend Sparta Prag durch ein "Last-Minute-Tor" von Marek Kincl in der Nachspielzeit zum 1:0 gegen Lazio Rom. Die Italiener verpassten damit sogar den Uefa-Cup, in dem nun Besiktas weiter spielt.

"Wir müssen auf Sieg spielen. Meine Mannschaft ist durch die unverständliche Entscheidung der Uefa zusätzlich motiviert", hatte Istanbuls rumänischer Trainer Mircea Lucescu vor der Partie angekündigt. Übermotiviert zeigten sich die enthusiastischen türkischen Fans. Weil sie massenweise Papierrollen auf das Spielfeld geworfen hatten, musste der schwedische Schiedsrichter Anders Frisk beide Teams vor dem Anpfiff der zweiten Spielhälfte noch einmal in die Kabine schicken und konnte die zweite Halbzeit erst mit fünf Minuten Verspätung anpfeifen. Vor der Partie hatte es nach Angaben der Polizei Gelsenkirchen keine Zwischenfälle gegeben.

In Ajax Amsterdam verpasste die jüngste Mannschaft des laufenden Wettbewerbs das Achtelfinale. Den zweiten Platz in der Gruppe H sicherte sich Celta de Vigo. Weniger als 22 Jahre betrug das Durchschnittsalter der Ajax-Startelf, die beim FC Brügge mit 1:2 unterlag. Doch auch die Belgier konnten sich über ihren Erfolg kaum freuen. Der bereits als Gruppen-Erster qualifizierte Titelverteidiger AC Mailand verzichtete bei seinem 1:2 gegen den spanischen Vertreter Celta de Vigo auf acht Stammspieler. Stars wie Andrej Schewtschenko, Paolo Maldini und Alessandro Nesta waren bereits am Montag nach Japan geflogen, um sich auf das Finale um den Weltpokal gegen Boca Juniors Buenos Aires am Sonntag in Yokohama vorzubereiten.

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