Auch andere Banken könnten sich beteiligen
Deutsche Bank an Platzierung von Ferrari interessiert

Die Deutsche Bank würde gerne bei der geplanten Platzierung von Anteilen des Sportwagenbauers Ferrari mit der italienischen Investmentbank Mediobanca zusammenarbeiten.

Reuters MAILAND. "Wir hätten uns gefreut, Ferrari an den Aktienmarkt zu begleiten", sagte Deutsche-Bank-Chef Josef Ackermann der italienischen Zeitung "Corriere della Sera" am Sonntag. Aber wenn Mediobanca 34 Prozent an Ferrari zu einem guten Preis übernehme, dann sei die Deutsche Bank bereit, bei der Platzierung zu helfen, fügte er hinzu.

Mediobanca hatte sich am Donnerstag mit dem finanziell angeschlagenen Autokonzern Fiat auf den Kauf eines Ferrari-Anteils von 34 Prozent geeinigt. Ursprünglich war die Deutsche Bank von Fiat als weltweite Koordinatorin für den Börsengang Ferraris in diesem Jahr verpflichtet worden. Als Teil der Transaktion hatte Mediobanca angekündigt, einen 12,5 prozentigen Anteil an bislang ungenannte italienische und ausländische Banken weiterzugeben. Ferrari solle innerhalb von zwölf Monaten an die Börse gebracht werden, teilte Mediobanca mit. Nach dem Teilverkauf an das italienische Bankhaus wird dieses voraussichtlich auch den Gang an die Börse leiten.

Neben der Deutschen Bank könnten nach Angaben aus Finanzkreisen auch andere Banken wie die Commerzbank nun bei Ferrari mit einsteigen. Die Commerzbank hält eine kleine Überkreuzbeteiligung an Mediobanca. Den Kreisen zufolge spricht die Commerzbank bereits mit Mediobanca und ein Ergebnis könne am Montag mitgeteilt werden.

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