Auch bestehende optische Netze werden positiv beeinflusst
Motorola will Lizenzen für neue Chip-Technologie vergeben

Die Motorola Inc, Schaumburg, will für die neu vorgestellte Technik zur kostengünstigen Produktion leistungsstarker Chips weitreichende Lizenzen vergeben.

vwd SCHAUMBURG. Wie der US-Elektronikkonzern am Dienstag in einer Pressemitteilung mitteilt, wurde Padmasree Warrior, ein Vice President von Motorola, eigens mit der Vermarktung der neuen Technologie beauftragt. Motorola sieht in der eigenen Technologie zur Kombination der schnellen, aber teuren Verbundstofftechnik (wie Gallium/Arsen) mit der preisgünstigen, aber langsameren siliziumbasierten Standard-Technik einen "Wendepunkt in der Halbleiterindustrie".

So könnten nicht nur die Produktionskosten der bisher schnellsten Chips um etwa 90 Prozent reduziert werden, auch seien ganz neue Geschwindigkeiten erreichbar, hieß es weiter. In einem nächsten Schritt soll die Technik neben Gallium/Arsen auch Indiumphosphatverbindungen mit Silizium kombinieren, wodurch Taktfrequenzen von derzeit 70 GHz möglich würden. Ein weiterer Vorteil für die Halbleiterindustrie bestehe in den möglichen Investitionseinsparungen. Denn die bisherigen Silizium-Produktionsanlagen könnten beibehalten werden. Eine höhere Fertigungsdichte bei Halbleitern sei möglich, ohne die Leitungsstrukturen der Chips weiter zu verkleinern.

Auch bestehende optische Netze würden durch die Technik positiv beeinflusst. Denn deren Übertragungskapazität könne derzeit auf Grund der zu langsamen bzw unwirtschaftlich teuren optischen Treiberbausteinen nur zu etwa zehn Prozent genutzt werden, so Motorola.

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